Feuerwehrhandschuhe sind eine Art persönliche Schutzausrüstung zum Schutz der Hände und Handgelenke von Feuerwehrleuten. Sie bestehen typischerweise aus zwei Hauptteilen: dem Handschuhkörper und der Stulpe.
Struktur
Basierend auf der Funktionalität werden Feuerwehrhandschuhe im Allgemeinen in vier Schichten unterteilt:
Außenschicht – Hergestellt aus hochfesten Stoffen mit Eigenschaften wie Flammwidrigkeit, Säure- und Alkalibeständigkeit und antistatischer Leistung. Die Außenschicht kann aus durchgehenden oder gespleißten ein- oder mehrschichtigen Materialien bestehen.
Wasserdichte Schicht – Diese Schicht besteht hauptsächlich aus TPU (thermoplastisches Polyurethan), das etwa 71 % der Nutzung ausmacht. Weitere Materialien sind PTFE (15 %), PVC (8 %), Polyurethan (PU) und wasserdichte, atmungsaktive Membranen wie Porelle®. Porelle® wurde von Porvair International entwickelt und wurde speziell für leistungsstarke Outdoor-Bekleidung entwickelt und bietet hervorragende wasserdichte und atmungsaktive Eigenschaften.
Wärmebarriere (Isolierschicht) – Wird üblicherweise aus Aramid-Nadelfilz hergestellt. Weitere verwendete Materialien sind Polyimid und Kohlefaserfilz.
Futter – Bietet zusätzlichen Komfort und Schutz.
Standards
Zu den wichtigsten Normen für Feuerwehrhandschuhe gehören:
EN 659 : Schutzhandschuhe für Feuerwehrleute (Europäische Norm)
NFPA 1971 : Standard für Schutzensembles für die bauliche Brandbekämpfung und die Brandbekämpfung in der Nähe (US National Fire Protection Association)